Für den Menschen ist Wasser ein essentielles Gut, denn ohne Wasser kann er maximal sieben Tage
überleben. Laut UNESCO haben circa eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu fortwährendem
Trinkwasser, mit ansteigender Tendenz. Dürre und Krieg verschärfen diese
Problematik zunehmend. Um das Problem der Wasserknappheit, auch im Hinblick auf die stetige Bevölkerungszunahme,
zu begrenzen, müssen umgehend Maßnahmen ergriffen werden. Während der westlichen Welt die finanziellen
Mittel und auch entsprechende Technologien zur Verfügung stehen, kämpfen viele Entwicklungsländer
ständig mit Wasserknappheit. Diese Länder benötigen daher die Unterstützung bei der Umsetzung
von Projekten, um auch dort die Trinkwasserversorgung gewährleisten zu können.
Mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung sind beispielsweise folgende:
Aufbereitung und Reinigung von Fluss-, Seewasser
Bau von Kläranlagen zur Wiederaufbereitung von Wasser
Minimierung der Wasserverschwendung durch verbesserte Leitungssystemen
Entsalzung von Meerwasser zur weiteren Erzeugung von Trinkwasser
Neben den genannten Maßnahmen kann und sollte auch jeder Einzelne dabei mitwirken,
dass der Zugang zu Trinkwasser allen ermöglicht wird. Die womöglich einfachste Möglichkeit
der Mitwirkung ist die Verringerung des unnötigen täglichen Wasserverbrauchs, wodurch der
Wasserhaushalt der Erde erhöht werden kann. Eine weitere Möglichkeit ist daran zu arbeiten,
Meinungen und Einstellungen bezüglich des Anrechts auf Wasser zu ändern. Das Problem der
Wasserknappheit muss im öffentlichen Leben angesprochen werden, um so auch Entscheidungsträger in
Politik und Wirtschaft hierfür zu sensibilisieren.